GANZHEITLICHE BETRACHTUNG
GANZHEITLICHE BETRACHTUNG

Behandlung nach Swiss Biohealth Concept

GESUNDHEIT UND REGENERATION

Was ist das Swiss Biohealth Concept?

Zähne stehen in enger Verbindung zum gesamten Körper.
Entzündungen, unverträgliche Materialien oder alte Zahnbehandlungen können nicht nur den Mundraum, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen.


Das Swiss Biohealth-Konzept verfolgt daher einen ganzheitlichen, biologischen Ansatz in der Zahnmedizin – mit dem Ziel, Gesundheit und Regeneration auf natürliche Weise zu fördern. In der Ordination von Dr. Tobias Salfinger MSc in Roitham werden die Leitlinien des Konzeptes umgesetzt. 

Gegründet wurde es in der Schweiz, insbesondere in der SWISS BIOHEALTH CLINIC in Kreuzlingen (von Dr. Ulrich Volz).

Was bedeutet biologische Zahnmedizin?

Swiss Biohealth steht für ein biologisches und ganzheitliches Behandlungskonzept in der Zahnmedizin.

Es verbindet moderne Implantologie und Zahnheilkunde mit Prinzipien der ganzheitlichen Medizin, um den gesamten Körper in die Behandlung einzubeziehen – nicht nur die Zähne.

Die Ordination von Dr. Tobias Salfinger MSc arbeitet nach dem Ziel, Mundgesundheit, Immunsystem und allgemeines Wohlbefinden miteinander in Einklang zu bringen. 

Die biologische Zahnmedizin berücksichtigt den Menschen als Ganzes.
Dabei geht es nicht nur darum, Zähne zu ersetzen oder zu reparieren, sondern auch darum, das Immunsystem zu stärken und Belastungen für den Körper zu vermeiden.

Ein zentraler Bestandteil ist die Verwendung biokompatibler, metallfreier Materialien – etwa Zirkonoxid-Implantate, die besonders körperverträglich und stabil sind. 

Körpereigenes statt körperfremdes Material

Konsequent weitergedacht: Mit dem Tooth Transformer® – als erste Praxis in Österreich – können wir bei Bedarf sogar auf synthetische oder xenogene Knochenersatzstoffe vollständig verzichten. Der gezogene Zahn selbst wird in autologes Knochenmaterial umgewandelt und direkt für den Knochenaufbau eingesetzt. Biologischer geht es nicht.

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Die zentralen Grundideen

 Vier Überlegungen prägen jede Behandlung nach dem Swiss Biohealth Concept, und sie greifen ineinander: Der Körper soll möglichst entzündungsfrei sein, bevor eingegriffen wird. Das eingebrachte Material soll ihn nicht zusätzlich belasten. Die Wundheilung wird vorbereitet statt abgewartet. Und der Eingriff selbst bleibt so klein wie möglich.

 

Entzündungsfreiheit als Behandlungsziel

Chronische Entzündungen im Mund belasten nicht nur den Zahnhalteapparat, sie fordern auch dauerhaft das Immunsystem. Deshalb steht am Anfang jeder Behandlung in der Ordination Dr. Tobias Salfinger MSc in Roitham am Traunfall die Frage, ob im Kiefer entzündliche Herde vorliegen – eine Parodontitis etwa oder ein wurzelbehandelter Zahn, der keinerlei Beschwerden macht. Solche Herde werden behandelt, bevor neuer Zahnersatz eingebracht wird.

 

Metallfreie Versorgung mit Keramik

Wo es möglich ist, arbeiten wir mit Zirkonoxid (einer hochfesten Keramik) statt mit Metall – bei Implantaten ebenso wie bei Kronen, Brücken und Füllungen. Keramik ist gewebefreundlich, leitet keinen Strom und zeigt am Zahnfleischrand keinen dunklen Schimmer. Für Patientinnen und Patienten, denen eine metallfreie Versorgung wichtig ist, ist das der Kern des Konzepts.

 

Immunsystem, Vitamin-D-Status und Wundheilung

Heilung braucht Ressourcen. Vor größeren Eingriffen wird deshalb der Vitamin-D-Status erhoben und bei Bedarf ausgeglichen, weil Vitamin D am Knochenstoffwechsel beteiligt ist. Ergänzend arbeiten wir mit Eigenblutmembranen (PRF), die aus Ihrem eigenen Blut gewonnen werden und die Heilung des Gewebes unterstützen. Was davon in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir vorab.

Minimalinvasives Vorgehen

Je weniger Gewebe ein Eingriff kostet, desto berechenbarer verläuft die Heilung. Deshalb planen wir Eingriffe digital mit 3D-Röntgen (DVT) und navigierter Chirurgie: Die Position wird vorab festgelegt, statt sie im Mund zu suchen. Ein Zahn, der erhalten werden kann, wird erhalten – das Konzept ersetzt die Zahnerhaltung nicht, es setzt sie voraus.

Was das für Sie als Patientin oder Patient bedeutet

Für Sie ändert sich vor allem eines: Der erste Termin dauert länger als gewohnt, und die Behandlung beginnt nicht mit dem Bohrer, sondern mit einer Bestandsaufnahme.

 

Ablauf einer Behandlung nach Swiss Biohealth

Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch zur Vorgeschichte und die Diagnostik mit 3D-Röntgen. Zeigen sich entzündliche Herde, werden diese zuerst behandelt. Parallel klären wir, ob die Voraussetzungen für eine gute Heilung stimmen – dazu gehört der Vitamin-D-Status. Erst danach folgt der eigentliche Eingriff, meist mit metallfreier Versorgung, und im Anschluss eine engmaschige Nachkontrolle.

 

Für wen das Konzept besonders geeignet ist

Für Menschen, die Wert auf eine metallfreie Versorgung legen. Für Patientinnen und Patienten mit wiederkehrenden Entzündungen im Mund. Und für alle, die vor einem größeren Eingriff wie einem Implantat wissen möchten, ob im Kiefer noch etwas unbemerkt schwelt. Was das Konzept nicht ist: ein Ersatz für die ärztliche Abklärung von Beschwerden, die ihre Ursache nicht im Mund haben.

Häufige Fragen zum Swiss Biohealth Concept

 

Ist biologische Zahnmedizin wissenschaftlich anerkannt?

Die einzelnen Bausteine sind es. Zirkonoxid als Implantatmaterial ist gut untersucht, der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Allgemeingesundheit vielfach belegt, minimalinvasives Arbeiten zahnmedizinischer Standard. Das Konzept als Ganzes ist dagegen kein eigenes Fachgebiet und keine Leitlinie, sondern eine Behandlungsphilosophie, die diese Bausteine in eine bestimmte Reihenfolge bringt. Einzelne weitergehende Annahmen werden in der Fachwelt unterschiedlich bewertet – darüber sprechen wir offen mit Ihnen.

Worin unterscheidet sich das Konzept von konventioneller Zahnmedizin?

Nicht in den einzelnen Behandlungsschritten, sondern in ihrer Reihenfolge und im Blick auf den Gesamtzustand. Entzündungsherde werden vor dem Zahnersatz behandelt, Materialien nach Verträglichkeit ausgewählt, und die Voraussetzungen für die Wundheilung vorab geprüft statt im Nachhinein beurteilt.

Muss ich vorhandene Metallfüllungen entfernen lassen?

Nein. Intakte Füllungen ohne Beschwerden müssen nicht ausgetauscht werden – eine Entfernung ohne Anlass bringt keinen Vorteil. Sinnvoll wird der Austausch, wenn eine Füllung ohnehin erneuert werden muss, wenn sie undicht ist oder wenn Beschwerden bestehen, die damit zusammenhängen könnten. Wird Amalgam entfernt, dann mit den dafür vorgesehenen Schutzmaßnahmen.

Übernimmt die Kasse eine Behandlung nach Swiss Biohealth?

Das Konzept als solches ist keine Kassenleistung. Einzelne Schritte darin sehr wohl, etwa die Parodontitistherapie. Metallfreie Versorgungen und Keramikimplantate sind in der Regel Privatleistungen. Wir haben Verträge mit allen Kassen und halten vor Behandlungsbeginn schriftlich fest, was übernommen wird und was nicht.

Beratungstermin vereinbaren

Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeit einer Behandlung nach dem Swiss Health Concept. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin unter 07613 5757.